Keine Diskriminierung – für die Gemeinde sollte das selbstverständlich sein

 

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Nachdem der Antrag im letzten Anlauf an Formalien gescheitert ist, ein neuer Anlauf mit dem selben Ziel – eine Gleichbehandlung der Mitarbeiter in allen von der Gemeinde unterstützen Träger sozialer Einrichtungen zu erreichen:

Der Gemeinderat möge beschließen folgenden Antidiskriminierungsgrundsatz sinngemäß in Verträge aufzunehmen, die die Gemeinde künftig mit externen Trägern schließt. „Der Träger verpflichtet sich, keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wegen Ihres Familienstandes bzw. dessen Wechsels, wegen ihrer sexuellen Orientierung oder wegen ihrer Zugehörigkeit bzw. Nichtzugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft zu diskriminieren oder zu kündigen.“

Begründung: In Artikel 3 des Grundgesetzes ist die Gleichbehandlung verankert – dies muss unserer Ansicht nach auch in allen Einrichtungen Maßgabe sein, deren Träger von der Gemeinde direkt oder indirekt mit Unterstützung oder Förderung bedacht werden.

Mit dem Einfügen des Antidiskriminierungs-Grundsatzes kann dies für alle externen Träger gewährleistet werden.

Friedhofs Erweiterung an der Thanner Strasse

ortsgestaltung

Gemeinderatssitzung am 29.11.16

Einstimmig beschloss der Gemeinderat den Bau einer Aussegnungshalle und die Erweiterung des Friedhofes an der Thanner Strasse.
Genaugenommen handelt es sich um die Fertigstellung des 1994 geplanten Friedhofes. Alle waren sich einig, dass durch den Bau der Aussegnungshalle endlich eine würdevolle Situation für eine Beerdigung und die Trauergäste gewährleistet wird.
Durch die Erweiterung der Grabfelder entsteht die Möglichkeit viele erdenkliche Bestattungsformen anbieten zu können. So wird es zu den üblichen Erdgräbern und Urnengräbern auch Wiesen Grabplatten, geben, die als pflegearm einzustufen sind. Ein Sternengrab mit Trauerhecke und Bank, wird ein würdevoller Platz für die ungeboren verstorbenen Kinder. Ein respektvolles Miteinander der Religionen gewährt ein muslimisches Grabfeld mit der Ausrichtung nach Mekka. Und nicht zuletzt ist für eine weitere anonyme , naturnahe Bestattung ein Wiesenfeld vorgesehen, eventuell mit einer Stehle für Namen.
Irmi Ammer merkte an, dass wir dann alles haben, bis auf eine Seebestattung. „Dafür gibt es Blick in die Berge und Blick nach Mekka!“

friedhof

Strittig und gegen unsere Stimmen wurde eine Parkplatz Erweiterung beschlossen. Die wunderschöne Grünfläche Richtung Kogl wird hierdurch unnötig zerstört. Der jetzige Parkplatz reicht unseres Erachtens völlig aus. Bei Mehrbedarf könnte man die Parkzeit regulieren, um ein Dauerparken von Anliegern zu verhindern. Eine Erweiterung der Friedhofs Fläche zieht keinen Mehrbedarf an Parkplätzen nach sich, da ja nicht mehrere Beerdigungen gleichzeitig stattfinden.
Irmi Ammer fasste es zusammen: “ Tote brauchen keine Stellplätze!“

Holzkirchen baut Wohnungen

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Erstmals in ihrer Geschichte baut und finanziert die Marktgemeinde Mietwohnungen für ihre Bürger. Dafür gibt es handfeste Gründe:

  • den Antrag der SPD-Fraktion im Februar 2015
  • die günstigen Baukredite derzeit
  • im Besitz der Gemeinde vorhandene Baugrundstücke
  • ein bayerisches Förderprogramm mit 30 % Förderrate

und vor allem:

  • das trostlose Angebot an Mietwohnungen in Holzkirchen.

Dieses viel zu geringe Angebot viel zu teurer Wohnungen zwingt die Jungen, die Familien gründen wollen und die Alten, welche gerne hier bleiben möchten zur Abwanderung. Quasi eine Holzkirchner Gentrifizierung.

Privater Mehrgeschoß-Wohnungsbau á la die „braunen Häuser“ auf dem ehemaligen BayWa-Gelände oder im „Postbräu-Areal“ mit Mieten in Richtung 15 € je Quadratmeter lindern nicht die Wohnungsnot. Vielmehr ziehen sie nur gutverdienende Singles und kinderlose Paare aus dem gesamten Ballungsraum München an. Die Yuppies.

Der Wohnungsbau, den wir meinen, mit Mieten deutlich unter 10 € pro Quadratmeter, ist nun gestartet. Mit 15 Wohnungen in Neuerlkam im „Sommerfeld“. In zwei Häusern mit Wohnungen unterschiedlicher Größe, unterschiedlichen Zuschnitts. Barrierefrei und behindertengerecht. Spatenstich wird schon im Sommer 2017 sein.

Gewiß,15 Wohnungen sind nicht das Halleluja, sind aber ein Anfang. Die Holzkirchner SPD will, dass die Gemeinde weiterbaut. In der Maitz soll es nach unseren Vorstellungen weitere kommunale Wohnungen geben. Und in der Birkenstraße ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Baugenossenschaft angedacht.

Wir werden die nächsten Wohnungen im Gemeinderat beantragen. Wir bleiben dran!

Für die Fraktion der Holzkirchner SPD im Gemeinderat

Hans Putzer

 

Pressemitteilung der SPD-Fraktion im Marktgemeinderat Holzkirchen

Kurzmitteilung

Die Fraktion der SPD im Marktgemeinderat Holzkirchen begrüßt den Bürgerantrag von „Hartpenning muckt auf“ nach einer Sondersitzung des Gemeinderats.
Wir haben den Eindruck, dass viele Bürger erwarten, dass sich der Gemeinderat zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans positioniert. Die Fraktion der SPD spricht sich nochmals gegen die möglichen Umfahrungen von Holzkirchen, Großhartpenning und Kurzenberg aus.
Unabhängig davon legen wir unser größtes Augenmerk auf die Ergebnisse des Mobilitätskonzeptes und deren zeitnahe Umsetzung.

Für die Fraktion der SPD
Elisabeth Dasch
Fraktionssprecherin

Gelebte Demokratie

allgemein

Gerade Geothermie und die Entscheidung ob sich Holzkirchen das leisten kann und soll , ist ein Thema über das man durchaus entschieden geteilter Meinung sein kann.
Man muss auch leidenschaftlich darüber diskutieren und dabei darf es ruhig auch mal lauter werden…letztendlich muss jeder nach seinem Gewissen entscheiden.
Wenn die Entscheidung aber dann nicht so ausfällt wie man sie sich gewünscht hätte, stünde es einem Gemeinderat trotzdem gut an sich seiner Verantwortung zu stellen und nicht als vermeintlicher Robin Hood und Little John der Holzkirchner Bürger in den Wäldern zu verschwinden.
Schade, denn sich in Sachfragen zu reiben bringt immer eine Sichtweise mehr, die in die eigene Entscheidung einfließt und das konnte man sehr gut mit den Gebrüdern Ernst.

Leistbare Wohnungen-endlich anfangen!

wohnen

Genug geredet! Die Wahlversprechen für Holzkirchner und Holzkirchnerinnen, ob jung, ob alt sind umzusetzen. Ein leist- und bezahlbares Dach über den Kopf. Für unsere Bürger. Nicht für die mit den dicken Geldbeuteln, die hier ihr Geld anlegen wollen und dann entsprechend profitieren wollen. Über hohe Mieten, bei knappen oder fehlenden Angeboten.

Wir wollen, dass junge und alte Holzkirchner in ihrem Ort bleiben können, nicht umziehen müssen, weil sie sich Holzkirchen nicht mehr leisten können. Wir wollen, dass Holzkirchen Bauherr ist, für Holzkirchner baut.

Deswegen unser Antrag. Es soll ein Anfang gemacht werden. Wenn er gelingt, soll das nächste Projekt in Angriff genommen werden. Und: der Antrag wird gelingen.Antrag01_2015

Caritas – Entlassung der Hortleiterin

allgemein

Die Kündigung der Leiterin des Holzkirchner Kinderhortes durch die Caritas wird von den SPD Kommunalpolitikern in Holzkirchen nicht einfach hingenommen. Über einen Wechsel des Trägers muss nachgedacht werden.

Irmi Ammer im Hauptausschuss: „Als praktizierende Katholikin sage ich: Ich schäme mich für meine Kirche! Ich glaube auch die Mehrheit der Katholiken will hier eine Änderung. Das zeigen auch die Antworten der Gläubigen auf eine große Umfrage die aktuell von der Bischofskonferenz veröffentlicht wurde. Da sind der Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen, Paare ohne Trauung und homosexuelle Lebensgemeinschaften ein Schwerpunkt der Kritik.“

Beim Holzkirchner Hort gab Ammer zu Bedenken, dass die Betreuung ausschließlich in gemeindeeigenen Gebäuden stattfindet, die Finanzierung des Personals Staat, Kommune und Eltern tragen und die Gemeinde eine Defizitabdeckung garantiere. Während im Kindergartenbereich eine Vielfalt von Trägern zu finden ist, wird der Hortbereich im Moment ausschließlich von der Caritas abgedeckt. Erstmals Konkurrenz wird es mit Fertigstellung des „Kinderlandes“ geben, da entstehen auch Hortplätze.“

Frau Dasch weiß, dass sich vor kurzer Zeit ein Träger gemeldet hat, der Interesse zeigt in Holzkirchen als Träger im Kinderbetreungsbereich einzusteigen.

Irmi Ammer

Antrag zu den Umfahrungen von Holzkirchen, Großhartpenning und Kurzenberg

Das ist mein Antrag, den ich am 16. Februar an die Gemeinde verschickt habe. Nach meinem Wunsch sollte er am 3. März behandelt werden. Über Umwege, also nicht direkt, erfuhr ich, dass der Bürgermeister erstens diesen Antrag „nicht verstehe“ und zweitens nicht am 3. März bringen wolle, sondern später, weil die Tagesordnung am 3. März „schon voll“ sei.

Hier jedenfalls ist er nachzulesen. Ich finde – ohne mich selbst loben zu wollen – er ist verständlich und deswegen auch für jeden Gemeinderat nachvollziehbar. Eine Abstimmung kann somit ohne größere Diskussion erfolgen. So oder so. Für die Straßen oder gegen sie. „Farbe bekennen!“ oder „Hosen runter!“

Spätestens am 24. März, der nächsten regulären Gemeinderatsitzung wird dieser Antrag auf der Agenda stehen. Da hoffe ich auf ein volles Rathaus.

Euer/Ihr

Hans Putzer

Antrag_Positionierung des Marktgemeinderates zu den Ortsumfahrungen