Eine Sicherheitswacht in Holzkirchen?

Engagierte Bürger sind die tragende Säule der Gesellschaft – Bürger, die sich im Gemeinwohl engagieren und ehrenamtlich arbeiten um so mehr.

Ihr Engagement kann nicht hoch genug geschätzt werden.

Zivilcourage ganz im Allgemeinen muss gefördert werden und auch sie kann sie kann man nicht hoch genug wertschätzen, man muss sie aber auch einfordern – sie ist ein wichtiger Faktor, der zum Gelingen einer Gesellschaft beträgt, beitragen muss.

Aber eine „Sicherheitswacht“ wie sie der CSU vorschwebt?

„Hilfsscheriffs“, die durch den Ort patrouillieren, für Ordnung auf unseren Plätzen sorgen und Radfahrer auf Gehwegen anhalten…klingt erstmal toll.

Irgendwie bleibt aber ein seltsames Gefühl im Bauch und ich denke mir ist der engagierte Bürger auf der Straße lieber als der übermotivierte Bürger, der Antrieb hat einer Sicherheitswacht beizutreten.

Ist es nicht gar ein Zeichen in die falsche Richtung? Die Sicherheitswacht eine Art Beruhigungspille für den Bürger?

Polizeiliche Aufgaben sollten dort bleiben wo sie hingehören, eine sorgfältige Auswahl unserer Polizisten und deren langjährige Ausbildung haben ihren Sinn. 40 Stunden Einweisung können dies nicht ersetzen und selbst die Gewerkschaft der Polizei hat ihre Bedenken über die Sinnhaftigkeit einer derartigen Einrichtung zum Ausdruck gebracht.

Wenn es ein Sicherheitsproblem in Bayern gibt, dann sollte doch bitte die Polizei so gestärkt werden, dass sie ihre Aufgabe vollumfänglich ausfüllen kann.

Der Wahlkampf lässt Grüßen – aber kein Grund einen Schritt nach rechts zum Angstgegner hin zu tun.

Willkür verhindern!

Verankerung des Schutzes von ortsbildprägenden Bäumen

Aktuell hat der Markt Holzkirchen keine Baumschutzverordnung und somit keinerlei Möglichkeiten auf den Erhalt ortsbildprägender, erhaltenswerter Bäume Einfluss zu nehmen.

Ganz konkret wurde im Ortsteil Föching damit begonnen eine hunderte Jahre alte Linde am Ortseingang zu fällen. Der endgültige Vollzug konnte durch das Landratsamt verhindert werden, nachdem dieses durch den Bauhof und Anwohner informiert und der Baum zum Naturdenkmal erklärt wurde.

Der verschandelte Baum kann nun als Mahnmal am Ortseingang dienen und es bleibt die Hoffnung, dass er sich nochmal erholt.

Um ein rücksichtsloses Vorgehen dieser Art künftig zu verhindern und der Gemeinde eine Möglichkeit der Mitgestaltung zu geben ist die Aufnahme eines entsprechenden Passus in eine für den gesamten Ort gültige Ortssatzung dringend geboten.

Es soll nicht darum gehen jede Fichte vor der Säge zu bewahren – aber es soll auf jeden Fall zum Denken anregen, dass Bäume, die das Ortsbild und den Charakter eines Ortes prägen eben nicht nur Privatsache sind und auch ein gewisser Respekt vor so einem Jahrhunderte alten Naturdenkmal geboten ist!

Antrag_Baumschutz

Ein Mahnmal am Ortseingang

Geothermie – 6084 m

Die vorläufige Endteufe von 6084 m der zweiten Bohrung ist erreicht!
Zeit ein klein wenig durchzuatmen und das Ergebnis der Pumpversuche abzuwarten, die endgültige Gewissheit über den Erfolg der Bohrung geben werden. In jedem Falle ist ein weiterer Meilenstein im Projekt Geothermie erreicht!

Hier kann man den Fortgang der Arbeiten auf den Seiten der Gemeindewerke nachverfolgen:
https://www.gw-holzkirchen.de/cms/Geothermie/Geothermie.html

Keine Diskriminierung – für die Gemeinde sollte das selbstverständlich sein

 

wohnen

Nachdem der Antrag im letzten Anlauf an Formalien gescheitert ist, ein neuer Anlauf mit dem selben Ziel – eine Gleichbehandlung der Mitarbeiter in allen von der Gemeinde unterstützen Träger sozialer Einrichtungen zu erreichen:

Der Gemeinderat möge beschließen folgenden Antidiskriminierungsgrundsatz sinngemäß in Verträge aufzunehmen, die die Gemeinde künftig mit externen Trägern schließt. „Der Träger verpflichtet sich, keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wegen Ihres Familienstandes bzw. dessen Wechsels, wegen ihrer sexuellen Orientierung oder wegen ihrer Zugehörigkeit bzw. Nichtzugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft zu diskriminieren oder zu kündigen.“

Begründung: In Artikel 3 des Grundgesetzes ist die Gleichbehandlung verankert – dies muss unserer Ansicht nach auch in allen Einrichtungen Maßgabe sein, deren Träger von der Gemeinde direkt oder indirekt mit Unterstützung oder Förderung bedacht werden.

Mit dem Einfügen des Antidiskriminierungs-Grundsatzes kann dies für alle externen Träger gewährleistet werden.

Friedhofs Erweiterung an der Thanner Strasse

ortsgestaltung

Gemeinderatssitzung am 29.11.16

Einstimmig beschloss der Gemeinderat den Bau einer Aussegnungshalle und die Erweiterung des Friedhofes an der Thanner Strasse.
Genaugenommen handelt es sich um die Fertigstellung des 1994 geplanten Friedhofes. Alle waren sich einig, dass durch den Bau der Aussegnungshalle endlich eine würdevolle Situation für eine Beerdigung und die Trauergäste gewährleistet wird.
Durch die Erweiterung der Grabfelder entsteht die Möglichkeit viele erdenkliche Bestattungsformen anbieten zu können. So wird es zu den üblichen Erdgräbern und Urnengräbern auch Wiesen Grabplatten, geben, die als pflegearm einzustufen sind. Ein Sternengrab mit Trauerhecke und Bank, wird ein würdevoller Platz für die ungeboren verstorbenen Kinder. Ein respektvolles Miteinander der Religionen gewährt ein muslimisches Grabfeld mit der Ausrichtung nach Mekka. Und nicht zuletzt ist für eine weitere anonyme , naturnahe Bestattung ein Wiesenfeld vorgesehen, eventuell mit einer Stehle für Namen.
Irmi Ammer merkte an, dass wir dann alles haben, bis auf eine Seebestattung. „Dafür gibt es Blick in die Berge und Blick nach Mekka!“

friedhof

Strittig und gegen unsere Stimmen wurde eine Parkplatz Erweiterung beschlossen. Die wunderschöne Grünfläche Richtung Kogl wird hierdurch unnötig zerstört. Der jetzige Parkplatz reicht unseres Erachtens völlig aus. Bei Mehrbedarf könnte man die Parkzeit regulieren, um ein Dauerparken von Anliegern zu verhindern. Eine Erweiterung der Friedhofs Fläche zieht keinen Mehrbedarf an Parkplätzen nach sich, da ja nicht mehrere Beerdigungen gleichzeitig stattfinden.
Irmi Ammer fasste es zusammen: “ Tote brauchen keine Stellplätze!“

Holzkirchen baut Wohnungen

wohnen

Erstmals in ihrer Geschichte baut und finanziert die Marktgemeinde Mietwohnungen für ihre Bürger. Dafür gibt es handfeste Gründe:

  • den Antrag der SPD-Fraktion im Februar 2015
  • die günstigen Baukredite derzeit
  • im Besitz der Gemeinde vorhandene Baugrundstücke
  • ein bayerisches Förderprogramm mit 30 % Förderrate

und vor allem:

  • das trostlose Angebot an Mietwohnungen in Holzkirchen.

Dieses viel zu geringe Angebot viel zu teurer Wohnungen zwingt die Jungen, die Familien gründen wollen und die Alten, welche gerne hier bleiben möchten zur Abwanderung. Quasi eine Holzkirchner Gentrifizierung.

Privater Mehrgeschoß-Wohnungsbau á la die „braunen Häuser“ auf dem ehemaligen BayWa-Gelände oder im „Postbräu-Areal“ mit Mieten in Richtung 15 € je Quadratmeter lindern nicht die Wohnungsnot. Vielmehr ziehen sie nur gutverdienende Singles und kinderlose Paare aus dem gesamten Ballungsraum München an. Die Yuppies.

Der Wohnungsbau, den wir meinen, mit Mieten deutlich unter 10 € pro Quadratmeter, ist nun gestartet. Mit 15 Wohnungen in Neuerlkam im „Sommerfeld“. In zwei Häusern mit Wohnungen unterschiedlicher Größe, unterschiedlichen Zuschnitts. Barrierefrei und behindertengerecht. Spatenstich wird schon im Sommer 2017 sein.

Gewiß,15 Wohnungen sind nicht das Halleluja, sind aber ein Anfang. Die Holzkirchner SPD will, dass die Gemeinde weiterbaut. In der Maitz soll es nach unseren Vorstellungen weitere kommunale Wohnungen geben. Und in der Birkenstraße ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Baugenossenschaft angedacht.

Wir werden die nächsten Wohnungen im Gemeinderat beantragen. Wir bleiben dran!

Für die Fraktion der Holzkirchner SPD im Gemeinderat

Hans Putzer

 

Pressemitteilung der SPD-Fraktion im Marktgemeinderat Holzkirchen

Kurzmitteilung

Die Fraktion der SPD im Marktgemeinderat Holzkirchen begrüßt den Bürgerantrag von „Hartpenning muckt auf“ nach einer Sondersitzung des Gemeinderats.
Wir haben den Eindruck, dass viele Bürger erwarten, dass sich der Gemeinderat zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans positioniert. Die Fraktion der SPD spricht sich nochmals gegen die möglichen Umfahrungen von Holzkirchen, Großhartpenning und Kurzenberg aus.
Unabhängig davon legen wir unser größtes Augenmerk auf die Ergebnisse des Mobilitätskonzeptes und deren zeitnahe Umsetzung.

Für die Fraktion der SPD
Elisabeth Dasch
Fraktionssprecherin