Willkür verhindern!

Verankerung des Schutzes von ortsbildprägenden Bäumen

Aktuell hat der Markt Holzkirchen keine Baumschutzverordnung und somit keinerlei Möglichkeiten auf den Erhalt ortsbildprägender, erhaltenswerter Bäume Einfluss zu nehmen.

Ganz konkret wurde im Ortsteil Föching damit begonnen eine hunderte Jahre alte Linde am Ortseingang zu fällen. Der endgültige Vollzug konnte durch das Landratsamt verhindert werden, nachdem dieses durch den Bauhof und Anwohner informiert und der Baum zum Naturdenkmal erklärt wurde.

Der verschandelte Baum kann nun als Mahnmal am Ortseingang dienen und es bleibt die Hoffnung, dass er sich nochmal erholt.

Um ein rücksichtsloses Vorgehen dieser Art künftig zu verhindern und der Gemeinde eine Möglichkeit der Mitgestaltung zu geben ist die Aufnahme eines entsprechenden Passus in eine für den gesamten Ort gültige Ortssatzung dringend geboten.

Es soll nicht darum gehen jede Fichte vor der Säge zu bewahren – aber es soll auf jeden Fall zum Denken anregen, dass Bäume, die das Ortsbild und den Charakter eines Ortes prägen eben nicht nur Privatsache sind und auch ein gewisser Respekt vor so einem Jahrhunderte alten Naturdenkmal geboten ist!

Antrag_Baumschutz

Ein Mahnmal am Ortseingang

Friedhofs Erweiterung an der Thanner Strasse

ortsgestaltung

Gemeinderatssitzung am 29.11.16

Einstimmig beschloss der Gemeinderat den Bau einer Aussegnungshalle und die Erweiterung des Friedhofes an der Thanner Strasse.
Genaugenommen handelt es sich um die Fertigstellung des 1994 geplanten Friedhofes. Alle waren sich einig, dass durch den Bau der Aussegnungshalle endlich eine würdevolle Situation für eine Beerdigung und die Trauergäste gewährleistet wird.
Durch die Erweiterung der Grabfelder entsteht die Möglichkeit viele erdenkliche Bestattungsformen anbieten zu können. So wird es zu den üblichen Erdgräbern und Urnengräbern auch Wiesen Grabplatten, geben, die als pflegearm einzustufen sind. Ein Sternengrab mit Trauerhecke und Bank, wird ein würdevoller Platz für die ungeboren verstorbenen Kinder. Ein respektvolles Miteinander der Religionen gewährt ein muslimisches Grabfeld mit der Ausrichtung nach Mekka. Und nicht zuletzt ist für eine weitere anonyme , naturnahe Bestattung ein Wiesenfeld vorgesehen, eventuell mit einer Stehle für Namen.
Irmi Ammer merkte an, dass wir dann alles haben, bis auf eine Seebestattung. „Dafür gibt es Blick in die Berge und Blick nach Mekka!“

friedhof

Strittig und gegen unsere Stimmen wurde eine Parkplatz Erweiterung beschlossen. Die wunderschöne Grünfläche Richtung Kogl wird hierdurch unnötig zerstört. Der jetzige Parkplatz reicht unseres Erachtens völlig aus. Bei Mehrbedarf könnte man die Parkzeit regulieren, um ein Dauerparken von Anliegern zu verhindern. Eine Erweiterung der Friedhofs Fläche zieht keinen Mehrbedarf an Parkplätzen nach sich, da ja nicht mehrere Beerdigungen gleichzeitig stattfinden.
Irmi Ammer fasste es zusammen: “ Tote brauchen keine Stellplätze!“

Pressemitteilung der SPD-Fraktion im Marktgemeinderat Holzkirchen

Kurzmitteilung

Die Fraktion der SPD im Marktgemeinderat Holzkirchen begrüßt den Bürgerantrag von „Hartpenning muckt auf“ nach einer Sondersitzung des Gemeinderats.
Wir haben den Eindruck, dass viele Bürger erwarten, dass sich der Gemeinderat zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans positioniert. Die Fraktion der SPD spricht sich nochmals gegen die möglichen Umfahrungen von Holzkirchen, Großhartpenning und Kurzenberg aus.
Unabhängig davon legen wir unser größtes Augenmerk auf die Ergebnisse des Mobilitätskonzeptes und deren zeitnahe Umsetzung.

Für die Fraktion der SPD
Elisabeth Dasch
Fraktionssprecherin

Leistbare Wohnungen-endlich anfangen!

wohnen

Genug geredet! Die Wahlversprechen für Holzkirchner und Holzkirchnerinnen, ob jung, ob alt sind umzusetzen. Ein leist- und bezahlbares Dach über den Kopf. Für unsere Bürger. Nicht für die mit den dicken Geldbeuteln, die hier ihr Geld anlegen wollen und dann entsprechend profitieren wollen. Über hohe Mieten, bei knappen oder fehlenden Angeboten.

Wir wollen, dass junge und alte Holzkirchner in ihrem Ort bleiben können, nicht umziehen müssen, weil sie sich Holzkirchen nicht mehr leisten können. Wir wollen, dass Holzkirchen Bauherr ist, für Holzkirchner baut.

Deswegen unser Antrag. Es soll ein Anfang gemacht werden. Wenn er gelingt, soll das nächste Projekt in Angriff genommen werden. Und: der Antrag wird gelingen.Antrag01_2015

Antrag zu den Umfahrungen von Holzkirchen, Großhartpenning und Kurzenberg

Das ist mein Antrag, den ich am 16. Februar an die Gemeinde verschickt habe. Nach meinem Wunsch sollte er am 3. März behandelt werden. Über Umwege, also nicht direkt, erfuhr ich, dass der Bürgermeister erstens diesen Antrag „nicht verstehe“ und zweitens nicht am 3. März bringen wolle, sondern später, weil die Tagesordnung am 3. März „schon voll“ sei.

Hier jedenfalls ist er nachzulesen. Ich finde – ohne mich selbst loben zu wollen – er ist verständlich und deswegen auch für jeden Gemeinderat nachvollziehbar. Eine Abstimmung kann somit ohne größere Diskussion erfolgen. So oder so. Für die Straßen oder gegen sie. „Farbe bekennen!“ oder „Hosen runter!“

Spätestens am 24. März, der nächsten regulären Gemeinderatsitzung wird dieser Antrag auf der Agenda stehen. Da hoffe ich auf ein volles Rathaus.

Euer/Ihr

Hans Putzer

Antrag_Positionierung des Marktgemeinderates zu den Ortsumfahrungen

Zu teuer? Unumgänglich? Das Geld wert?

ortsgestaltung

Die neu geplante Kita kostet sehr viel Geld – 5,7 Millionen €.
Eine ungeheure Summe deren sinn- und verantwortungsvolle Verwendung man sich genau überlegen muss. Festzuhalten ist – der Entwurf ist sehr gelungen. Er wurde sehr genau mit denen abgesprochen, die das Gebäude zukünftig nutzen werden und das macht sich in vielen Details bemerkbar, die aus der Praxis kommen. Diese Herangehensweise hat uns sehr gut gefallen.

Und er ist sehr schön geworden. Kein 0815 – Entwurf und durchaus etwas, auf das wir in Holzkirchen stolz sein können…auch das kostet Geld.

Die Mehrkosten im Vergleich zu letzten gebauten Kita in der Franz-von-Defregger-Strasse lassen sich zum überwiegenden Teil erklären – dies hat unserer Verwaltung sehr gut und schlüssig ausgeführt. Die allgemeine Teuerungsrate, vor allem aber der Untergrund auf dem die Gebäude errichtet werden ist nicht zu vergleichen und haben den Preis nach oben getrieben. Es wurde kein Schnick-Schnack verbaut, keine unnötigen Dinge geplant -„low tech“ hat es der Architekt ausgeführt. Nach Abzug der Einsparmaßnahmen bleibt dennoch eine Differenz der Kosten zwischen der Hochrechnung von 5 auf 7 Gruppen im Vergleich mit der Kita F-v-D und der aktuellen Planung. Wenn man nun nach weiteren Einsparungen ruft, wie es die Freien Wähler tun, muss auch die Frage erlaubt sein, wo und wie das geschehen soll.
Aus dem gelungenen Bauwerk einen 0815 Entwurf machen in dessen Planung es nur noch um die Kosteneffizienz geht? Die Größe reduzieren? Das wäre kurzsichtig gedacht.
Es ist eine enorme Summe – sie ist in diesem Falle gut angelegt für die Zukunft unserer Kinder und für uns, die das Ergebnis jeden Tag betrachten dürfen.

„Wachstum kostet Geld“ … so wurde ein Kollege im Gemeinderat zitiert.

Das ist sicher richtig und und ein ganz zentraler Punkt über den wir in Zukunft sicher noch oft diskutieren werden.

Solche Gebäude an einer solchen Stelle sind sehr prägende Bauwerke, die uns die nächsten 20, 30 oder 40 Jahre begleiten werden, die das Bild von Holzkirchen prägen werden. Jeden Tag werden wir sie sehen, wenn wir daran vorbei fahren – und dieser Eindruck sollte uns auch etwas mehr Wert sein.