Antrag zu den Umfahrungen von Holzkirchen, Großhartpenning und Kurzenberg

Das ist mein Antrag, den ich am 16. Februar an die Gemeinde verschickt habe. Nach meinem Wunsch sollte er am 3. März behandelt werden. Über Umwege, also nicht direkt, erfuhr ich, dass der Bürgermeister erstens diesen Antrag „nicht verstehe“ und zweitens nicht am 3. März bringen wolle, sondern später, weil die Tagesordnung am 3. März „schon voll“ sei.

Hier jedenfalls ist er nachzulesen. Ich finde – ohne mich selbst loben zu wollen – er ist verständlich und deswegen auch für jeden Gemeinderat nachvollziehbar. Eine Abstimmung kann somit ohne größere Diskussion erfolgen. So oder so. Für die Straßen oder gegen sie. „Farbe bekennen!“ oder „Hosen runter!“

Spätestens am 24. März, der nächsten regulären Gemeinderatsitzung wird dieser Antrag auf der Agenda stehen. Da hoffe ich auf ein volles Rathaus.

Euer/Ihr

Hans Putzer

Antrag_Positionierung des Marktgemeinderates zu den Ortsumfahrungen

Heiß auf Geothermie

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Heiß auf Geothermie war die SPD-Fraktion (im Bild v.l.:  Irmi Ammer, Hans Putzer, Dr. Kathrin Simmel) auf der Besichtigungstour am 6. Februar.

In Sauerlach und Traunreut bestand letztmalig die Möglichkeit, sich über Bohrungen, Stromerzeugung, Wärmeversorgung und vor allem über Chancen und Risiken der Geothermie zu informieren. Während in Sauerlach fast ausschließlich Strom in der Größenordnung von 40 Millionen Kilowattstunden jährlich erzeugt wird, ist in Traunreut derzeit nur eine Einspeisung ins Fernwärmenetz vorhanden. Kraftwerksbau und Stromerzeugung werden noch heuer realisiert.
Ob auch in Holzkirchen Tiefenwärme in Strom und Heizenergie umgewandelt wird, entscheidet der Gemeinderat in einer öffentlichen Sitzung am 26. Februar (Beginn 18:30). Dann fällt endlich nach zirka acht Jahren eine Entscheidung, denn die Zeit drängt. Wird bis zum 1. Januar 2018 kein Strom ins Netz eingespeist, so reduziert sich die Einspeisevergütung in Höhe von 25,20 Cent/kWh um jährlich 5 %. Wir meinen, dass fast alle Fragen zur Wirtschaftlichkeit, der Technik, den Risiken, den Kosten behandelt worden sind. Die technischen Untersuchungen (Seismik) sind lange schon abgeschlossen, der Bohrplatz ist fertig, die Bohrungen ausgeschrieben, die Finanzierung gesichert, das Risiko kalkuliert und der Nutzen herausgestellt.
Kurzum: Der Punkt „Jetzt oder Nie“ ist erreicht, die Fraktion der SPD ist sich einig und wird „Jetzt“ sagen.

Hans Putzer