Friedhofs Erweiterung an der Thanner Strasse

ortsgestaltung

Gemeinderatssitzung am 29.11.16

Einstimmig beschloss der Gemeinderat den Bau einer Aussegnungshalle und die Erweiterung des Friedhofes an der Thanner Strasse.
Genaugenommen handelt es sich um die Fertigstellung des 1994 geplanten Friedhofes. Alle waren sich einig, dass durch den Bau der Aussegnungshalle endlich eine würdevolle Situation für eine Beerdigung und die Trauergäste gewährleistet wird.
Durch die Erweiterung der Grabfelder entsteht die Möglichkeit viele erdenkliche Bestattungsformen anbieten zu können. So wird es zu den üblichen Erdgräbern und Urnengräbern auch Wiesen Grabplatten, geben, die als pflegearm einzustufen sind. Ein Sternengrab mit Trauerhecke und Bank, wird ein würdevoller Platz für die ungeboren verstorbenen Kinder. Ein respektvolles Miteinander der Religionen gewährt ein muslimisches Grabfeld mit der Ausrichtung nach Mekka. Und nicht zuletzt ist für eine weitere anonyme , naturnahe Bestattung ein Wiesenfeld vorgesehen, eventuell mit einer Stehle für Namen.
Irmi Ammer merkte an, dass wir dann alles haben, bis auf eine Seebestattung. „Dafür gibt es Blick in die Berge und Blick nach Mekka!“

friedhof

Strittig und gegen unsere Stimmen wurde eine Parkplatz Erweiterung beschlossen. Die wunderschöne Grünfläche Richtung Kogl wird hierdurch unnötig zerstört. Der jetzige Parkplatz reicht unseres Erachtens völlig aus. Bei Mehrbedarf könnte man die Parkzeit regulieren, um ein Dauerparken von Anliegern zu verhindern. Eine Erweiterung der Friedhofs Fläche zieht keinen Mehrbedarf an Parkplätzen nach sich, da ja nicht mehrere Beerdigungen gleichzeitig stattfinden.
Irmi Ammer fasste es zusammen: “ Tote brauchen keine Stellplätze!“

Holzkirchen baut Wohnungen

wohnen

Erstmals in ihrer Geschichte baut und finanziert die Marktgemeinde Mietwohnungen für ihre Bürger. Dafür gibt es handfeste Gründe:

  • den Antrag der SPD-Fraktion im Februar 2015
  • die günstigen Baukredite derzeit
  • im Besitz der Gemeinde vorhandene Baugrundstücke
  • ein bayerisches Förderprogramm mit 30 % Förderrate

und vor allem:

  • das trostlose Angebot an Mietwohnungen in Holzkirchen.

Dieses viel zu geringe Angebot viel zu teurer Wohnungen zwingt die Jungen, die Familien gründen wollen und die Alten, welche gerne hier bleiben möchten zur Abwanderung. Quasi eine Holzkirchner Gentrifizierung.

Privater Mehrgeschoß-Wohnungsbau á la die „braunen Häuser“ auf dem ehemaligen BayWa-Gelände oder im „Postbräu-Areal“ mit Mieten in Richtung 15 € je Quadratmeter lindern nicht die Wohnungsnot. Vielmehr ziehen sie nur gutverdienende Singles und kinderlose Paare aus dem gesamten Ballungsraum München an. Die Yuppies.

Der Wohnungsbau, den wir meinen, mit Mieten deutlich unter 10 € pro Quadratmeter, ist nun gestartet. Mit 15 Wohnungen in Neuerlkam im „Sommerfeld“. In zwei Häusern mit Wohnungen unterschiedlicher Größe, unterschiedlichen Zuschnitts. Barrierefrei und behindertengerecht. Spatenstich wird schon im Sommer 2017 sein.

Gewiß,15 Wohnungen sind nicht das Halleluja, sind aber ein Anfang. Die Holzkirchner SPD will, dass die Gemeinde weiterbaut. In der Maitz soll es nach unseren Vorstellungen weitere kommunale Wohnungen geben. Und in der Birkenstraße ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Baugenossenschaft angedacht.

Wir werden die nächsten Wohnungen im Gemeinderat beantragen. Wir bleiben dran!

Für die Fraktion der Holzkirchner SPD im Gemeinderat

Hans Putzer